FAQ – Surfcamps Fragen und Antworten
Hier werden nach und nach eure meist gestellten Fragen zu den Surfcamps aufgelistet:
Ein Surfcamp ist eine spezialisierte Urlaubsunterkunft, die sich auf das Surfen konzentriert und ein Rundum-Sorglos-Paket aus Unterkunft, Surfkurs (für alle Niveaus), Equipment und oft Verpflegung bietet. Es fördert eine gemeinschaftliche Atmosphäre, ideal für Alleinreisende, Paare oder Familien, um in den Surfer-Lifestyle einzutauchen.
Es gibt nicht nur das eine passende oder richtige Surfcamp für Dich. Bist Du Anfänger oder Aufsteiger kommen im Prinzip alle Surfcamps in Frage, denn Surfen lernen kannst Du überall. Es kommt eher auf Deine Vorlieben für die Jahreszeit, das Reiseland, den Komfort und die Lage des Surfcamps, die Zielgruppe des Surfcamps und natürlich auf Dein Budget an. Es gibt komfortable Surfcamps mit Pool und Vollverpflegung, die natürlich was teurer sind, als Surfcamp mit Zelten auf einem Campingplatz. Es gibt spezielle Jugend Surfcamps, Familien Surfcamps, Surf & Yoga Camps und sogar Frauen Surfcamps. Für eine erste grobe Vorauswahl empfehlen wir Dir unseren Surfcamp Berater. Dort gibst Du Kriterien wie Reisezeit, Reiseland, Leistungen, Alter etc. an und bekommst automatisch ein paar passende Surfcamps vorgeschlagen. Gerne beraten wir Dich dann weiter bei der Auswahl. Sehr hilfreich ist auch unser Artikel „Wie finde ich das richtige Surfcamp“. Dort bekommst Du eine detaillierte Anleitung anhand welcher Merkmale Du das richtige Surfcamp finden wirst.
Surfcamps sind schwer zu vergleichen, da Sie alle unterschiedliche Leistungen oder Unterkünfte anbieten. Es kommt natürlich auch auf Deine Vorlieben an. Möchtest Du mehr Komfort haben und auch mehr Geld ausgeben, bekommst Du natürlich eine bessere Unterkunft, als wenn Du weniger investieren möchtest. Es gibt jedoch einige Kriterien, die für die Qualität eines Surfcamps sprechen. Das wäre die Lage des Surfcamps und die Surfbedingungen vor Ort, die Qualität der Surfkurse (Lehrer-Schüler Verhältnis, Dauer, Videokontrolle, Theorie etc,), Komfort im Surfcamp, enthaltene Leistungen, Rahmenprogramm und Betreuung usw.
Wir haben über 20 Jahre Erfahrung bei der Auswahl von Surfcamps und die unserer Meinung nach besten Surfcamps haben wir in dem Artikel „Die besten 10 Surfcamps Europas“ zusammengefasst. Hier bekommst Du schon mal einen Eindruck, warum diese 10 besten Surfcamps Europas besonders beliebt sind. Ob dieses oder jenes Surfcamp wirklich zu Dir passt, kann jedoch eine individuelle Beratung besser herausfinden.
Natürlich hängt der Preis von der Dauer Deines Besuchs ab. Klassischerweise geht ein Surfcamp bzw. ein Surf Paket über 1 Woche. Viele buchen aber auch einen Surfurlaub über 2 Wochen. Aber auch kürzere oder längere Aufenthalte sind möglich. In der Regel kostet 1 Woche Surfcamp ca. 400 bis 600 EUR ohne Anreisekosten. Dies beinhaltet Unterkunft, Surfkurs und je nach Surfcamp manchmal auch Frühstück oder Vollverpflegung. Es gibt aber auch Surfcamps, die ca. 1000 EUR die Woche kosten. Dann bekommst Du eventuell ein Einzelzimmer in einer Villa mit Pool und Vollverpflegung und inkl. Yoga und Rahmenprogramm. Die Preise bei jedem Surfcamp sind unter „Preise“ aufgelistet. Gerne machen wir aber auch für individuelle Wünsche ein individuelles Angebot.
Ein Surfcamp sollte minimal die Leistungen Unterkunft mit Surfkurs enthalten. Wenn Du auf Verpflegung oder sonstige Leistungen verzichten möchtest, dann sind diese Surfcamps relativ günstig:
Carcans / Frankreich
Oyambre / Nordspanien
Valdovino / Nordspanien
Nemina / Nordspanien
Peniche / Mittelportugal
Ericeira / Mittelportugal
Sagres Surf Hostel / Algarve
Surf Hostel Conil de la Frontera / Andalusien
Corralejo Surfcamp / Fuerteventura
Corralejo Surfhostel / Fuerteventura
Las Palmas / Gran Canaria
Die meisten Anfänger in Deutschland lernen das Surfen an der Atlantikküste in Frankreich, Spanien und Portugal. Hier befinden sich auch die meisten Surfcamps in Europa. Diese Länder sind per Auto oder Flug am schnellsten zu erreichen. Auch die Niederlande ist möglich, obwohl da die Wellen nicht so beständig sind. Weiterhin sind auch die Kanaren sehr beliebt, vor allem im Herbst oder Frühling. Wichtig sind große Sandstrände ohne gefährliche Strömungen oder Felsen.
Surfen lernen kannst Du überall am Atlantik in Frankreich, Spanien und Portugal. In Frankreich ist vor allem die südwestliche Atlantikküste perfekt für Anfänger.
In Nordspanien gibt es auch jede Menge Sandstrände und Surfspots für Anfänger. Hier gibt es auch einige geschützte Buchten, die bei starkem Wellengang geschützte Buchten mit Anfängerwellen bieten. Auch in Südspanien in Andalusien gibt es lange Sandstrände, die perfekt zum Surfen lernen sind. Auf den Kanaren gibt es vor allem auf Fuerteventura und Lanzarote lange Sandstrände. Hier muss man aber mit ein paar Steinen im Untergrund leben. Dafür haben Inseln den Vorteil, dass Du je nach Wind-und Swellrichtung immer schöne Anfängerbedingungen vorfinden kannst.
Portugal bietet von Nord bis Süd zahlreiche Anfängerspots vor allem südlich von Porto, in der Mitte bei Peniche und Ericeira und im Süden an der Algarve.
Die beliebtesten und besten Surfspots für Anfänger sind:
Carcans / Frankreich
Moliets / Frankreich
St. Girons / Frankreich
Bilbao / Nordspanien
Santander / Nordspanien
St. Vicente / Nordspanien
Conil de la Frontera /Andalusien
Corralejo / Cotillo / Fuerteventura
Famara / Lanzarote
Esmoriz / Nordportugal
Peniche / Baleal / Mittelportugal
Ericeira / Mittelportugal
Arrifana /Algarve
Sagres / Algarve
Nein es ist nicht besonders schwierig. Surfen lernen kann jeder und in jedem Alter. Du solltest natürlich Schwimmen können und eine normale Beweglichkeit und Sportlichkeit besitzen. Die meisten Surfschüler lernen nach ein paar Tagen schon auf dem Brett stehend eine Wellen zu reiten. Dies zunächst erst einmal in den gebrochenen weißen Wellen. Die ersten Erfolgserlebnisse stellen sich also recht schnell ein. Nach ein paar Tagen werden grüne Wellen angepaddelt und diese im Stehen herunter gefahren. Das Ziel von 1 Woche Surfcamp ist es meist, eine kleine grüne Welle im Stehen herunter zu fahren während sie bricht.
Ja theoretisch kannst Du Dir selber Surfen beibringen. Du solltest Dich allerdings vorher über die Regeln und die Nettikette auf dem Wasser informieren und Dich bei dem Material richtig beraten lassen. Die Gefahr ist auch, dass beim Lernen ohne Surflehrer Du Dir Fehler aneignest, die Du Dir später nur noch schwer abgewöhnen kannst. Bitte lies auch unseren Artikel „Die 12 häufigsten Fehler beim Surfen lernen“.
Besser und schneller wirst Du das Surfen in einem Surfcamp lernen. Hier bekommst Du verschiedene Boards und Neoprenanzüge zur Verfügung gestellt und der Surflehrer weiß, welches Board für Dich das richtige zum Surfen lernen ist. Du wirst Schritt für Schritt an das Surfen lernen herangeführt und das mit Gleichgesinnten zusammen, was den Lerneffekt und den Spaß erhöht.
Wenn Du in einem Surfcamp einen Surfkurs buchst, werden sich die ersten Erfolgserlebnisse nach ein paar Tagen zeigen. Dann wirst Du schon in der Lage sein, eine Wellen im flachen Wasser stehend zu surfen. Am Ende von 1 Woche Surfcamp haben die meisten Surfschüler gelernt eine grüne ungebrochene Wellen im Stehen geradeaus herunter zu surfen. Einige können dann auch schon eine Welle parallel an der Wand entlang surfen. Dies immer vorausgesetzt, Du bringst eine gewisse Sportlichkeit und Beweglichkeit mit. Um richtig selbständig und gut Surfen zu können, musst Du Dir eigenes Material besorgen und in den folgenden Jahren immer wieder regelmäßig Surfen gehen und das am besten in verschiedenen Ländern und an verschiedenen Surfspots mit unterschiedlichen Wellen. Du wirst dann viel Erfahrungen sammeln, immer sicherer werden und auch immer sportlicher werden und besser Surfen können.
Grundsätzlich kannst Du in jedem Alter anfangen Surfen zu lernen. Wir haben schon Gäste gehabt, die über 60 Jahre alt waren und es gelernt haben. Eine gewisse Sportlichkeit und Fitness ist natürlich förderlich. Die meisten probieren als Anfänger einen Surfkurs im Alter von 18 bis 30 Jahre. Viele auch zwischen 30 und 40 Jahre. Darüber hinaus wird die Anzahl schon deutlich geringer, auch wenn viele Eltern das Surfen in einem Familiencamp mit den Kindern zusammen ausprobieren.
Es gibt auch ein Jugendcamp für Jugendliche ohne Begleitung der Eltern zwischen 13 und 17 Jahren. Dies ist ein sehr gutes Alter um Surfen zu lernen. Manche lernen es auch früher, wenn sie mit ihren Eltern in einem Familien Surfcamp waren. Wenn Du aber bedenkst, dass Surfen sehr zeit- und kostenintensiv ist, meist mit Reisen verbunden, dann ist der Zeitpunkt nach dem Schulabschluss z.B. in einem Studium schon optimal.
Du solltest natürlich schwimmen können und eine gewisse Sportlichkeit und Beweglichkeit besitzen. Eine besondere Fitness brauchst Du allerdings nicht, ist aber natürlich hilfreich. Je fitter und beweglicher Du bist, desto schneller wirst Du lernen, regenerieren und weniger erschöpft sein.
Es gibt Übungen, die Du vor dem Surfkurs schon machen kannst, die Dir dann im Surfkurs helfen werden z.B. Liegestütze. Surfen findet viel im Oberkörper und Rücken statt. Dazu zählren das Paddeln, das Aufstehen auf dem Board oder auch das Board unter die Welle drücken, um durch die Wellen zu tauchen. Generell ist Schwimmen sehr gut oder auch Yoga, aber auch Skaten oder Snowboarden. Wenn Du solche Sportarten regelmäßig betreibst, wirst Du keine großen Fitnessprobleme im Surfkurs haben.
Skater oder Snowboarder unterschätzen allerdings oft, was alles zum Surfen gehört. Das Liegen und Paddeln auf dem Board und auch das Durchtauchen unter der Welle sind ganz andere Anforderungen an den Körper, die Skater und Snowboarder zunächst nicht gewohnt sind. Möchtest Du Dich mit bestimmten Übungen auf den Surfkurs vorbereiten, empfehlen wir Dir unseren Artikel „Fit für den Surfurlaub Teil 1 Vom Paddeln bis zum Take Off“ und „Fit für den Surfurlaub Teil 2 Auf der Welle“.
Eigentlich nur Schwimmfähigkeit, gute Laune, einen Bikini bzw. eine Badehose und Sonnencreme. Das Surfmaterial bekommst Du im Surfcamp zur Verfügung gestellt. Bei allem anderen hängt es von Dir individuell ab, was Du so für den Urlaub am Meer mitnehmen möchtest. Badehandtuch, Sonnenhut oder Kappe, Flip Flops, Sonnenbrille usw. wirst Du natürlich selber wissen. Natürlich gibt es auch Unterschiede zwischen einem Surfcamp in Europa und Übersee in den Tropen. Gerade für die Tropen ist eine gute Sonnencreme, Zinkpaste für die empfindlichen Stellen und vielleicht noch ein Ohrschutz (Surf Ears) und eine Grundausrüstung an Medikamenten gegen Durchfall etc. nützlich. Für ein normales Surfcamp in Europa brauchst Du aber nichts besonderes einpacken. Eben alles ganz normal wie bei einem normalen Urlaub am Meer.
Bitte klicke bei dem Surfcamp auf “Jetzt Buchen” oder gehe zur Buchung ins Menü und wähle anhand der Länder und der Surfcamps dein gewünschtes Surfcamp aus. Nach freien Plätzen kannst du uns vorher über das Kontaktformular fragen. Du kannst entweder ein Standard-Paket buchen oder erstmal ein individuelles Angebot einholen. Buchst du ein Standard-Paket, bekommst du vom gebuchten Surfcamp eine Buchungsbestätigung, sofern es noch freie Plätze hat. Je nach Surfcamp ist erstmal eine Anzahlung oder der Gesamtbetrag fällig. Bei einem gewünschten Angebot, bekommst du von uns ein Angebot zugeschickt. Eine sofortige Online-Bezahlung am Ende der Online-Buchung erfolgt in keinem Fall. Der angezeigte Gesamtpreis dient nur zur Information.
Ja dies ist grundsätzlich möglich. Bei 1-3 Personen kannst du grundsätzlich die Daten der anderen Personen in der Buchung angeben. Bei mehreren Personen solltest du uns vorher per E-Mail über das Kontaktformular fragen, damit wir die Verfügbarkeit der Plätze mit dem entsprechenden Camp abstimmen können.
Dies hängt von der Gruppengröße ab. Auch hier möchten wir dich bitten, uns vorher zu kontaktieren.
Du kannst direkt gegenüber dem Surfcamp, von dem du die Buchungsbestätigung erhältst, stornieren oder uns eine Nachricht zukommen lassen. Wir leiten diese dann an das Camp weiter. Bitte lass uns in diesem Fall über das Kontaktformular eine Nachricht unter Angabe der Buchungsdaten zukommen. Bei einer Stornierung können je nach Surfcamp, bei dem du über uns den Kurs gebucht hast, Stornierungskosten anfallen.
Nein leider nicht. Wir empfehlen die einschlägigen Such- und Vergleichsportale.
Ja, grundsätzlich schon. Du kannst bei “Wunschtermin” einfach den Zeitraum eingeben. Das entsprechende Surfcamp wird dir bestätigen, ob der Zeitraum möglich ist oder nicht.
BlueJuice – a big wave with a lot of energy. So steht es geschrieben im Surfin`ary, a dictionary of surfing terms.
Da wir die Camps nur vermitteln, bieten wir keine eigenen Jobs an.
