Surfcamp nördlich von Agadir - Saison von Oktober bis April - Unterkunft im großen Camphaus inkl. Frühstück - Terrasse mit super Meerblick - günstige Flüge - Sonne und Wellen satt
Camp
Marokko ist das Land der Gegensätze. Von grünsten Tälern über karge Schneelandschaften zu sandigster Wüste; von ärmster Landbevölkerung zu handyschwingenden Business-People; vom ultrahektischen Souk zur absoluten Tatenlosigkeit auf den kleinen Fischerdörfern.
Genau so ein Fischerdorf war bis vor wenigen Jahren auch der Ort Taghazout.
Vieles hat sich geändert bis heute, nicht aber die stoische Entspanntheit der Dorfbewohner.
Und auch nicht die unglaubliche Qualität der Wellen!
Der kleine Fischerort Taghazout liegt etwa 20km nördlich von Agadir. Das Camp befindet sich dort in einem 5-stöckigen Haus. Der schönste Platz ist ohne jeden Zweifel die Terrasse des Hauses mit direktem Blick aufs Wasser und sofortigem Check der Wellenbedingungen der Spots Panoramas, Hash Point und Anker Point.
Sonnenverwöhnt genießt du hier den Sonnenuntergang über dem Atlantischen Ozean. Es ist einfach der optimale Chill-out-Platz nach dem Surfen, mit Blick auf das muntere Treiben der Fischer, die improvisierten Fußballplätze am Strand, den Himmel, die See, den Vorplatz, die Strandpromenade, den Strand vor Ort und den endlos langen Sandstrand in Richtung Banana Village mit dem Devils Rock.
Im Winter betragen die Temperaturen hier 18-25 Grad, nachts natürlich auch kühler.
Im Preis ist ein umfangreiches Frühstück enthalten, welches gemeinsam im Restaurant eingenommen wird.
Kurse werden für jede Könnerstufe angeboten, vom absoluten Anfänger bis zum Fortgeschrittenen. Das Material kann jederzeit genutzt werden. Die Strände vor Ort sind optimal zum Surfen lernen.
Das Camp hat von Oktober bis April auf und steht unter deutschsprachiger Leitung.
Unterkunft
Das Haus ist eine ältere Stadtvilla mit Stuckdecken. Die Zimmer sind einfach ausgestattet, aber geräumig und sauber und alle samt mit Außenfenstern. Bäder, Flure und Küche werden regelmäßig vom Reinigungspersonal gesäubert. Direkt vor dem Haus befindet sich der überdachte Parkplatz für das Surfmobil.
Die Unterbringung erfolgt in 2er, 3er oder 4-Personen-Zimmern. Es stehen 2 x 2er-Zimmer, 2 x 3er-Zimmer und ein 4er-Zimmer zur Verfügung. Außerdem kann auf Anfrage auch noch ein frisch renoviertes 4-Personen-Apartment (2 x 2 Personen) mit Bad und Küche angeboten werden (Preise auf Anfrage).
Das Haus mit 5 Etagen verfügt über einen großen Materialraum im Keller, eine große Küche mit Kühlschrank für Selbstverpfleger, mehrere Bäder mit Dusche/Badewanne und europäischer Toilette, einen großen Fernseh- / Konferenzraum mit TV/DVD, eine große Terrasse mit Chillout-Lounge mit Sofas und eine mehr als geräumige Sonnenterasse mit Hängematten und Bistro-Stühlen und -tischen und Blick über die Bucht von Taghazout.
Verpflegung
Die Verpflegung beinhaltet das gemeinsame Frühstücksbuffet im Restaurant mit Tee oder Kaffee, frisch gepresstem Orangensaft, Baguette, Marmelade, Honig und Omelette mit verschiedenen Einlagen - je nach Geschmack mit Käse, Tomaten, Zwiebeln oder was euch sonst so einfällt.
Nur auf den Schinken muss man leider verzichten. Unschlagbar sind natürlich auch die Schokoladen/Bananen-Crêpes.
Traditionell gehen alle zum Abendessen gemeinsam ins "Florida" - hier hat man die konstanteste Qualität. Doch wer mag, kann sich auch selbst verpflegen - in Taghazout gibt es einige kleine Restaurants mit typisch marokkanischer Küche.
Das marokkanischste Gericht ist die Tagine, im Tontopf über Holzkohle gedünstetes Gemüse mit diversen Beilagen wie Huhn, Fisch oder frischen Calamaris. Fisch kommt immer frisch auf den Tisch von den ortsansässigen Fischern stets vor Ort gefangen.
Und wer gar nicht ohne auskommt - in Agadir gibt es mittlerweile auch schon McDonalds und Pizza Hut.
Ort
Zentrale Anlaufstelle in Taghazout ist das Restaurant "Florida", mitten im Ort und direkt an der Straße nach Essaouira, gegenüber Rashids Gemischtwarenladen.
Hier wird das Frühstück eingenommen, der schnelle Snack für den kleinen Hunger nach dem Surfen oder einfach mal ein Tee zwischendurch, während man das geschäftige Treiben der Marokkaner und der restlichen Surftouristen auf sich wirken lässt.
Eine gute touristische Infrastruktur versorgt den Ort mit etlichen Lebensmittelläden, einigen Restaurants und etwa 3 Surfshops. Internetcafes sind vorhanden. Ein Geldautomat befindet sich im Nachbarort.
Für den täglichen Bedarf ist man gut versorgt. Die Mobilfunkanbindung ist ohne Probleme, so dass man mit den Lieben daheim in Kontakt bleiben kann.
Kurse
Es werden Kurse für jede Könnerstufe angeboten, vom Beginner, über den Aufsteiger (Intermediate) bis zum Fortgeschrittenen. Kursbeginn ist immer mittwochs, da die meisten mit den Charterfliegern am Dienstag kommen.
Dienstag ist freier Tag, auch wegen der Anreise, und am Wochenende ist noch ein Tag nach Absprache zur freien Verfügen des Lehrers.
Alle Teilnehmer, egal ob Anfänger, Intermediate oder Fortgeschrittener - bilden eine Gruppe, so ergeben sich hier dynamische Effekte, die das Surferlebnis und das Urlaubsgefühl aller steigern. Gerade beim Surfen fließen die Grenzen zwischen Beginner und Fortgeschrittenem ineinander.
So lassen sich in einer kleinen Gruppe alle Könnerstufen optimal fördern, ohne ein stupides, vorgefertigtes Kursprogramm abreißen zu müssen.
Das Material wie Board und Neoprenanzug ist im Kurs inbegriffen und kann auch außerhalb des Kurses genutzt werden.
Der Kurs beginnt gegen 10.00 Uhr an dem Hausstrand "Panoramas". Sind alle Teilnehmer des Kurses auch bei der "Guided Tour", können auch gemeinsam andere Strände angefahren werden.
Pro Tag gibt es 2 Stunden intensiven Kurs, natürlich mit dem nötigen theoretischen Fundament zur Praxis des Tages, wie etwa Wellenentstehung, Strömungen oder dem Einfluss der Gezeiten aufs Surfen.
Der Rest des Tages steht zur freien Verfügung. Wenn die Wellen mitspielen, kann man den ganzen restlichen Tag weitersurfen bis zur kompletten Bewegungsunfähigkeit. (Natürlich immer daran denken, dass ihr das Board noch nach Hause tragen müsst!).
Wer zusätzlich zum Kurs die "Guided Tour" gebucht hat, kann mit der Gruppe gemeinsam andere Strände erkunden oder sich am Strand seiner Wahl absetzen lassen.
Beginner
Das Übungsprogramm für Beginner umfasst das Sammeln von Gleiterfahrungen und das richtige Trimmen des Boards, Boardhandling, die Aufstehbewegung, das richtige Timing beim Anstarten, Durchtauchtechniken, richtiges Verhalten im Line-Up, Anstarten von ungebrochenen Wellen, Orientierung zur Parallelfahrt, Basic Moves etc.
Der theoretische Unterricht beinhaltet Einführungen über das Entstehen von Wetter und Wellen, den Einfluss der Gezeiten auf das Surfen, den sicheren Umgang mit Strömungen sowie Materialkunde von Boards und Wet-Suits. Und nicht zuletzt das Video-Control-Learning bringt entscheidende Vorteile beim Erlernen der neuen Bewegungsabläufe.
Intermediate
Intermediate-Programme sind speziell für Leute gedacht, die bereits einen oder mehrere Kurse absolviert haben und nicht wieder komplett von Vorne anfangen möchten.
Die Auffrischungs-Kurse setzen individuell dort an, wo ihr aufgehört habt und führen euch weiter auf eurem Weg zum eigenständigen und unabhängigen Surfer.
Manche Theorie-Themen des Beginner-Kurses hat man schon wieder vergessen und kann man sich noch einmal anhören, andere kann man getrost überspringen.
In der Praxis werden Grundlagen weiter verfestigt, neue Manöver eingeführt und speziell die Orientierung in der Welle geübt und gefördert. Eine Videokontrolle wird nach Bedarf durchgeführt.
Daneben gibt es weiterführende Theoriethemen wie Fortgeschrittenen-Manöver, Surfgeschichte, Boardbau und Reparatur, erste Hilfe und weltweite Surfreviere.
Fortgeschrittene
Die Grenzen zum Fortgeschrittenen sind fließend, doch lassen sich auch beim besten Surfer noch einige Dinge optimieren. Im Vordergrund stehen das Verbessern der vorhandenen Manöverpalette und das Erlernen neuer Manöver.
Auch das Eliminieren von bereits eingeschliffenen Fehlerbildern ist Thema, ebenso wie individuell das Ausloten der persönlichen Grenzen und der Umgang mit ungewohnten Situationen. Auch hier eröffnen sich einem durch die Video-Analyse völlig neue Zugänge zum eigenen Surfen.
Für den Fortgeschrittenen gibt es auch die Möglichkeit, sich an der frühmorgendlichen Dawn-Patrol zu beteiligen.
Guided Tour
Kursteilnehmer können zusätzlich Guided Tour buchen. Haben alle Kursteilnehmer Guided Tour gebucht, kann der Kurs auch an einem anderen Strand als Taghazout-Plage abgehalten werden, zumal wenn die Wellensituation das erforderlich machen sollte.
Haben nicht alle Kursteilnehmer Guided Tour gebucht, findet der Kurs am Taghazout-Plage statt. Kursteilnehmer mit Guided Tour und eigenem oder geliehenem Material werden dann in der kursfreien Zeit am Nachmittag an für sie geeignete Strände gefahren, wo sie selbsttätig oder mit dem Guide zusammen üben können. Kursteilnehmer ohne Guided Tour können am Taghazout-Plage eigenständig üben.
Bei der Guided Tour soll versucht werden, einen Spot zu finden, an dem alle Teilnehmer gemeinsam surfen gehen können - jeder hat jedoch die Möglichkeit, sich je nach Könnensstufe seinen individuellen Spot auszusuchen.
Auf Nachfrage kann der Guide auch im Wasser zur Verfügung stehen und Hilfestellung geben, bis sich die Teilnehmer am Spot selbstständig orientieren können. Die Guided Tour kann auch bei Bedarf vor Ort eingemietet werden.
Doch auch die Spots in der näheren Umgebung sind es wert, sich ein Auto zu leisten. Zumal in der frühen Saison im Oktober manchmal die Wellen nicht so leicht zu finden sind und ein fahrbarer Untersatz unschätzbare Dienste leistet.
Die "Guided Tour" findet in der Zeit von 12 - 18 Uhr statt, so dass man genug Zeit auf das gemeinsame Frühstück verwenden kann - selbst wenn man von 7 - 9 Uhr schon an der (optionalen) morgendlichen Dawn-Patrol teilgenommen hat. Die allerdings nur von hoch motivierten Guides durchgeführt wird - also abends immer ein paar Bier weniger für den Guide…
Und wer sein Board nach einer perfekten, endlos erscheinenden Session von Killers nach Hause tragen muss, wird für ein Auto (fast) jeden Preis bezahlen…
Wellen
Die Gegend bietet von April bis September Wellen von hoher Qualität. Die Kombination von Swells, die von den Ausläufern des Nordatlantiks kommen, sanfte Passatwinde, die ablandig wehen und die Vielfalt an Beach-, Peak-, und Reefbreaks machen aus der Gegend um Agadir ein außergewöhnliches Surfziel.
Hier kommt jeder auf seine Kosten, egal ob purer Anfänger oder Fortgeschrittener.
Die Wassertemperatur liegt im Winter etwa bei 18 Grad. An über 300 Tagen scheint hier die Sonne.
Specials
Wer das erste Mal in Marokko ist, sollte sich überlegen, ob er nicht 1-2 Tage für einen Ausflug in die Wüste oder nach Marrakech einplant, oder etwa einen Tagesausflug ins nahe gelegene "Paradies Valley" oder nach Essaouira.
Ein beliebtes Fotomotiv ist auch der Ritt auf einem Kamel, was eigentlich in jedem Ort möglich ist.
Weiterhin ist auch ein Besuch bei den in der Nähe stattfindenden Souk (tolle orientalische Märkten) empfehlenswert, wo ihr richtig handeln müsst.
Schließlich lohnt sich auch mal ein Tagesausflug nach Agadir, wo natürlich abends auch mal was los ist.
Es gibt viele Bars und Clubs in denen man gut feiern gehen kann. Ebenso findet man jede Art von ausländischer Küche.
Mit dem Mietwagen, Taxi oder Bus ist das ca. 20 km entfernte Agadir vom Camp in ca. 15-20 Min. zu erreichen.
Team
Campleiter Rene kommt aus Österreich und ist schon viel in der Welt rumgekommen und gesurft. Er war schon in Frankreich, Portugal, Spanien, Indonesien, Neuseeland und Samoa und verbringt nun die Winter in Marokko.
Zusammen mit seinem Assistenten Stefan leitet er das Camp. Er hat viel Erfahrung und weiß wie ihr euch im Camp am besten wohl fühlt und Spaß habt.
Anreise
Flugzeug
Von Deutschland aus kommt ihr mit einem Charterflieger am günstigsten nach Marokko. Diese fliegen zumeist am Dienstag, wie z.B. Air Berlin. Manche, wie etwa die Hapag Lloyd, fliegen auch Montag.
Neuerdings fliegt auch Ryanair ab Weeze (Düsseldorf) direkt nach Agadir.
Eine andere Alternative ist der Flug von Frankfurt/Hahn nach Marrakesch mit Ryanair. Von dort aus kann man mit dem Taxi nach Taghazoute fahren, für etwa 100 EUR (dies lohnt sich, wenn man einen sehr günstigen Flug erwischt oder mit mehreren zusammen anreist).
Die Linienflieger wie Royal Air Marroc fliegen (fast) jeden Tag, allerdings mit nicht so gutem Service und etwas teurer und mit Zwischenstopp in Casablanca.
Am Flughafen Agadir wartet der vom Camp bestellte Taxifahrer auf euch. Die Transferkosten betragen für Einzelreisende 20 EUR, pro weiterer Person
5 EUR, zahlbar beim Taxifahrer. Sollte dennoch mit der Abholung etwas schief gehen, nehmt euch eines der zahlreichen Taxis und handelt den Preis auf 25 EUR runter.
An der Hauptstrasse vor dem Flughafen fährt auch ein Bus (90 Cent), allerdings nur nach Inezgane, einem Vorort von Agadir.
Hier nimmt man ein Taxi oder ein Sammeltaxi (2 Euro) bis nach Agadir-Zentrum und steigt um in die Buslinie 12 oder 61 (45 Cent). Dauer zwischen 2-3h, mit viel Gepäck nicht ganz risikolos und eher für marokko-kundige Traveller.
Geld besorgt man sich am besten direkt am Flughafen. Hier gibt es mehrere Cashautomaten und Wechselschalter. Es werden alle gängigen Kredit- und EC-Karten angenommen. Sollte das Geld zwischendurch ausgehen kann bei den zahlreichen Banken in Agadir oder im Nachbahrort jederzeit Geld gezogen werden. Die marokkanische Staatswährung ist der Dirham. Zehn Dirham entsprechen etwa einem Euro.
Leistungen und Preise
Es gibt einheitliche Preise – auch wenn naturgemäß die Zeit um Weihnachten und die Semesterferien zumeist ausgebucht ist.
Intensiver Surfkurs an 5 Tagen zu je 2 Std. am Vormittag (Mittwoch bis Montag, 1 Tag am WE ohne Kurs)
Theorieunterricht
Guided Tour (optional) zur Erkundung anderer Spots am Nachmittag
6 Nächte Unterkunft im 2er,3er oder 4er Zimmer
Material zur freien Verfügung (nur wenn Kurs inkl. Material gebucht)